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Jacobi-Aktivkohle

Jacobi-Aktivkohle

Aktivkohle ist eine speziell behandelte Kohle, die organische Rohstoffe (Reisschalen, Kohle, Holz usw.) unter Luftabschluss erhitzt, um Nichtkohlenstoffbestandteile zu reduzieren (dieser Prozess wird Karbonisierung genannt) und dann mit dem Gas reagiert. Die Oberfläche wird korrodiert und es entsteht eine mikroporöse Struktur (dieser Vorgang wird als Aktivierung bezeichnet). Da es sich bei dem Aktivierungsprozess um einen mikroskopischen Prozess handelt, handelt es sich bei der Oberflächenerosion einer großen Anzahl molekularer Karbide um eine Punkterosion, die zu zahlreichen kleinen Poren auf der Oberfläche der Aktivkohle führt. Der Durchmesser der Mikroporen auf der Oberfläche von Aktivkohle liegt meist zwischen 2-50nm. Schon eine kleine Menge Aktivkohle hat eine riesige Oberfläche. Die Oberfläche pro Gramm Aktivkohle beträgt 500-1500m2. Fast alle Anwendungen von Aktivkohle basieren auf dieser Eigenschaft von Aktivkohle.

Produkteinführung

Analytische Chemie

Aktivkohle in 50-prozentiger Kombination mit Celite wird als stationäre Phase bei der chromatographischen Niederdrucktrennung von Kohlenhydraten (Mono-, Di-, Trisaccharide) unter Verwendung von Ethanollösungen (5–50 Prozent) als mobile Phase verwendet analytische oder präparative Protokolle.

Aktivkohle eignet sich zur Extraktion direkter oraler Antikoagulanzien (DOACs) wie Dabigatran, Apixaban, Rivaroxaban und Edoxaban aus Blutplasmaproben. Zu diesem Zweck wurden daraus „Minitabletten“ hergestellt, die jeweils 5 mg Aktivkohle zur Behandlung von 1-ml-DOAC-Proben enthalten. Da diese Aktivkohle keinen Einfluss auf Blutgerinnungsfaktoren, Heparin oder die meisten anderen Antikoagulanzien hat, kann eine Plasmaprobe auf Anomalien analysiert werden, die sonst durch die DOACs beeinflusst würden.

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Umweltfreundlich 

Kohlenstoffadsorption hat zahlreiche Anwendungen bei der Entfernung von Schadstoffen aus Luft- oder Wasserströmen, sowohl im Feld als auch in industriellen Prozessen wie:

  • Beseitigung verschütteter Flüssigkeiten
  • Grundwassersanierung
  • Trinkwasserfiltration
  • Luftfilterung
  • Flüchtige organische Verbindungen werden beim Lackieren, bei der chemischen Reinigung, bei Benzinabgabevorgängen und anderen Prozessen aufgefangen.
  • Rückgewinnung flüchtiger organischer Verbindungen (Lösungsmittelrückgewinnungssysteme, SRU) aus flexiblen Verpackungs-, Verarbeitungs-, Beschichtungs- und anderen Prozessen.

Chemische Reinigung 

Aktivkohle wird üblicherweise im Labormaßstab verwendet, um Lösungen organischer Moleküle zu reinigen, die unerwünschte farbige organische Verunreinigungen enthalten.

Für den gleichen Zweck wird die Filtration über Aktivkohle in großtechnischen feinchemischen und pharmazeutischen Prozessen eingesetzt. Der Kohlenstoff wird entweder mit der Lösung vermischt und anschließend abfiltriert oder in einem Filter immobilisiert.

Artikel

Wert

 

Luftfilterung

Schüttdichte

Anwendung

Schüttdichte

450-550kg/m3

Material

Auf Kohlebasis

Durchmesser

4mm

Jodwert

900 mg/g

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